Betrieb · Kubernetes

Kubernetes ist bei uns Tagesgeschäft – wir betreiben Ihre Anwendung auf eigenen Clustern in deutschen Rechenzentren. Updates ohne Ausfallzeit, Selbstheilung, elastische Skalierung – die Komplexität dahinter übernehmen wir. Helm-Charts mit Notbremse, Observability über Prometheus und Grafana – mit dokumentierter Übergabe für den Tag, an dem Sie ohne uns weitermachen wollen.

Unser Ansatz

Vier Schritte, der Reihe nach.

Wir arbeiten nach einem Ablauf, den wir seit Jahren verfeinert haben. Jeder Schritt hat ein greifbares Ergebnis – und einen Punkt, an dem wir gemeinsam nachsteuern oder den Kurs anpassen.

  1. Phase 01

    Eignungsprüfung

    Wir prüfen vor jedem Cluster-Aufbau, ob Kubernetes für Ihren Fall überhaupt die richtige Wahl ist. In vielen Fällen lautet unsere Empfehlung danach: nein, eine schlankere Plattform reicht. Das sagen wir dann auch – ohne Folgerechnung für die Prüfung.

    Meilenstein · Ehrliche Empfehlung
  2. Phase 02

    Cluster-Aufbau

    Bare-Metal mit k3s oder RKE2 in deutschen Rechenzentren, managed mit EKS, AKS oder GKE – je nach Fall. Inklusive Networking (Cilium), Storage, Ingress (Traefik), Cert-Management, Backup-Strategie und einer Disaster-Recovery-Übung vor dem Go-Live.

    Meilenstein · Lauffähiger Cluster
  3. Phase 03

    Workloads schrittweise umziehen

    Wir migrieren in Wellen – nicht alle Workloads an einem Freitag. Helm-Charts oder Kustomize, dokumentierte Manifests, Rollback-Pfad pro Workload. Erst eine unkritische Anwendung als Lerneinheit, dann die nächste.

    Meilenstein · Erste Anwendung produktiv
  4. Phase 04

    Betrieb & Hardening

    Patch-Releases monatlich, Minor-Upgrades quartalsweise – immer mit Test-Cluster-Vorlauf und dokumentiertem Rollback. Pod Security Standards, Network Policies, signierte Images, Falco-Laufzeitschutz. Niemals freitags, niemals ohne Wartungsfenster.

    Meilenstein · Cluster im Alltag

Kubernetes ist nicht für jeden Fall die richtige Antwort. Reicht ein systemd-Service auf zwei VMs, sagen wir das auch – selbst wenn uns das weniger Auftrag bringt.

Technologie

Ein ruhiger, kleiner Werkzeugkasten.

Wir wechseln Technologien nicht wegen Trends, sondern wegen Argumenten. Alles unten ist seit mindestens drei Jahren in produktiven Kundensystemen im Einsatz.

Distributionen
k3s, RKE2, Talos Linux, EKS, AKS, GKE
Netzwerk
Cilium (eBPF), Calico, MetalLB, Traefik, Linkerd
Storage
Longhorn, Rook-Ceph, EBS, Azure Disk, GCP PD, lokale NVMe für Datenbanken
Deployment
Helm 3, Kustomize, ArgoCD, FluxCD, Argo Rollouts
Observability
Prometheus, Grafana, Loki, Tempo, OpenTelemetry, Pixie
Sicherheit
Pod Security Standards, Network Policies, Trivy, Falco, Cosign, OPA Gatekeeper

Service-Mesh empfehlen wir selten – meistens reicht eine saubere Network Policy. Wenn doch nötig: Linkerd vor Istio, wegen der niedrigeren Betriebskosten.

Blick auf das Rathaus Bochum am Abend, mit beleuchteten Fenstern.
Fallstudie
Bochum Marketing GmbH
Öffentliche Hand · Stadtmarketing · laufend

Ein Smart-City-Backend für die Stadt Bochum, mitsamt seinem Kubernetes-Cluster.

Events, ÖPNV, Mängelmelder, Bochum-Pass im Wallet, KI-Assistent — alles über ein modulares Parse-Backend, das in einem Flux-betriebenen Kubernetes-Cluster läuft. Die Apps liegen bei der Agentur, der Cluster und seine Weiterentwicklung bei uns.

Häufige Fragen

Was uns am häufigsten gefragt wird.

Schreiben Sie uns direkt – wir antworten persönlich, nicht aus dem Vorlagenkatalog.

Noch eine andere Frage?
Frage per Mail stellen
  • In vielen Anfragen, die uns erreichen: nein. Eine schmale Plattform aus wenigen VMs mit systemd und Reverse-Proxy reicht oft. Wir prüfen das ehrlich vor dem Cluster-Aufbau – und sagen es auch, wenn die Antwort gegen Mehraufwand auf unserer Seite spricht.

Klären wir, ob Kubernetes für Sie Sinn ergibt. 30 Minuten, ohne Pitch, ohne Folien.