Rolle · Fachabteilung

Wir arbeiten mit Fachbereichsleitungen, Teamleiterinnen und Sachbearbeitern, die wissen, wo im Alltag die Zeit verloren geht. Wir kommen ins Haus, laufen Ihren Prozess am Schreibtisch und am Klemmbrett mit – und bauen Software, die die Menschen montagmorgens wirklich benutzen, nicht nur einmal pro Quartal.

Was auf Ihrem Schreibtisch landet

Sechs Sätze, die Sie niemandem mehr erklären möchten.

Die täglichen Ärgerlichkeiten, die im Quartalsbericht nicht vorkommen – weil sie für das Top-Management unsichtbar bleiben. Wir hören sie.

01

„Ich bin die mit der Liste."

Eine Liste, von der die halbe Abteilung abhängt. Sie pflegen sie seit sechs Jahren nebenher. Urlaub ist planbar, aber jedes Mal eine Zitterpartie.

02

„Alles schon einmal abgetippt."

Angebot, Auftragsbestätigung, Lieferschein, Rechnung. Drei Systeme, viermal dieselben Daten. Jeder Tippvorgang ist ein neues Risiko für einen Zahlendreher.

03

„Die Zahlen stimmen nicht."

Monatsbericht, der CEO fragt nach. Ihre Zahl weicht um 4,8 % von der IT-Zahl ab. Nicht weil einer recht hat – sondern weil zwei Systeme nicht synchron laufen.

04

„Jedes Werk macht es anders."

Drei Standorte, drei Arbeitsweisen, drei Excel-Varianten. Der gemeinsame Monatsbericht entsteht jeden Monat in drei Tagen Handarbeit.

05

„Das weiß nur Frau Mustermann."

Frau Mustermann geht 2026 in Rente. Sie kennt die Ausnahmen, die Sonderfälle, die Workarounds – alles im Kopf. Eine richtige Dokumentation gibt es nicht.

06

„Wir haben ein Ticket eröffnet."

Vor fünf Wochen. Ein Dropdown hat drei Einträge, es sollten vier sein. Zwei Erinnerungen an die IT. Die Antwort: „steht in der Backlog-Priorisierung".

Was Sie von uns bekommen

Ein Werkzeug, das Sie niemandem erklären müssen.

Wir bauen, was Ihr Alltag wirklich braucht: klare Abläufe, verständliche Bedienung und kleine Anpassungen ohne Umweg über ein IT-Ticket. Ihre Fachseite und Ihre IT sitzen dabei von Anfang an mit am Tisch.

  • 01

    Prozessbegehung (Shadowing)

    Zwei Tage bei Ihnen am Platz. Wir laufen mit, wir tippen mit, wir sehen den Vorgang. Was dabei sichtbar wird, lesen Sie im Befundbericht – nicht in einer Folie.

    Projektstart
  • 02

    Prototyp auf echten Daten

    Nach wenigen Wochen: ein laufender Stand mit Ihren Daten, in Ihrer Umgebung. Kein Klick-Dummy – etwas, das Sie tatsächlich verwenden und kritisieren können.

    Woche 4–6
  • 03

    Training in Ihren Räumen

    Schulung mit den Menschen, die es benutzen. Keine E-Learning-Module. Ein Nachmittag, echte Fälle, echte Fragen, echte Antworten.

    zwei Wochen vor Go-Live
  • 04

    Direkter Draht zum Entwickler

    In den ersten vier Wochen nach Go-Live: direkte Nummer, kein Ticketsystem dazwischen. Wenn etwas hakt, ist es in Stunden gelöst, nicht in Wochen.

    Go-Live + 4 Wochen
  • 05

    Selbstbedienung für Kleinigkeiten

    Textbausteine, Dropdowns, Sortierungen, Listenfelder – direkt in der Anwendung editierbar, ohne Entwickler. Für den Rest: ein Zwei-Wochen-Release-Takt, kein halbjährlicher.

    laufend

Ihre IT sitzt in jeder Runde mit am Tisch – aber Sie sind die Hauptansprechpartner. Wir sprechen Ihre Sprache, nicht nur die Architektursprache.

Gespräche, die wir führen

Dinge aus dem Alltag – und wie wir darauf antworten.

Kein Vertriebsgespräch. Es sind dieselben Sätze, die Sie der IT seit Jahren sagen – nur mit anderen Antworten.

Sie fragen

„Das soll doch einfach funktionieren – so wie bei anderen.“

Wir antworten

Einfach heißt oft: für mich selbstverständlich, für die Software unsichtbar. Wir verbringen die ersten zwei Tage bei Ihnen, bevor wir irgendetwas bauen. Was Ihnen „einfach" erscheint, ist meist ein gelernter Ablauf – den wir erst abbilden müssen, bevor wir ihn vereinfachen können.

Sie fragen

„Können wir das selbst ändern, ohne die IT zu fragen?“

Wir antworten

Für Textbausteine, Dropdowns, Sortierungen und die meisten Listenfelder: ja, direkt in der Anwendung. Für strukturelle Änderungen, die andere Systeme betreffen: nein – das muss koordiniert laufen. In der Oberfläche ist klar markiert, was Sie selbst können und was über Ihre IT läuft.

Sie fragen

„Unsere IT hat gesagt, das geht nicht.“

Wir antworten

Drei Möglichkeiten: Es geht nicht (kommt vor). Es geht, ist aber teuer (kommt häufiger vor). Es geht und ist mit Standardmitteln machbar (kommt am häufigsten vor). Wir setzen uns mit Ihrer IT zusammen und ordnen die Frage sauber ein – ohne die IT zu übergehen.

Sie fragen

„Wir haben keine Zeit, uns mit IT zu befassen.“

Wir antworten

Der häufigste Satz – und der Grund, warum so viele Softwareprojekte scheitern. Wir brauchen maximal zwei Stunden pro Woche von Ihnen. Dafür verbringen wir unsere Arbeitszeit bei Ihnen, nicht hinter einem hundertseitigen Pflichtenheft.

So sieht es aus

Ein Befund nach zwei Tagen bei Ihnen – in Ihrer Sprache.

So fangen wir an. Kein achtzigseitiges Pflichtenheft. Eine Seite, drei konkrete Hebel, die wir gesehen haben – und ein Vorschlag, in welcher Reihenfolge sie sich lohnen.

Entscheidungsvorlage · Auszug

Auftragsabwicklung Vertriebsinnendienst – Befund nach Shadowing

SHADOW-2025-022
Stand · 12. April 2025
Seite 1 / 1

1 · Rahmen

Zwei Tage vor Ort, je ein Vor- und Nachmittag mit Frau Meier (Innendienst) und Herrn Ulmer (Auftragssteuerung). 37 Auftragsvorgänge begleitet, davon 12 vollständig durchgängig dokumentiert.

2 · Optionen

A
Doppelerfassung beenden
Angebot direkt in den AB-Stapel übergeben. Weniger Tippfehler, weniger Zeit, sofortiger Effekt.
6 Wochenca. 38 T€
B
Preisfindung vereinheitlichen
Zentraler Preisstamm, automatische Rabattregeln, dokumentierte Ausnahmen.
12 Wochenca. 95 T€
C
Auftragsmodul neu
Angebot bis Lieferschein aus einer Anwendung, mit ERP-Anbindung.
9 Monateca. 320 T€

3 · Empfehlung

A – Doppelerfassung beenden. Die Doppelerfassung kostet je Sachbearbeiter spürbar Zeit am Tag. Der Hebel ist sofort sichtbar, das Risiko überschaubar. Nach wenigen Monaten haben Sie konkrete Zahlen, ob Option B und C sich lohnen – statt einer Schätzung aus dem Bauch.

dreißigelf · Jana Mustermann– vertraulich · nur für Fachbereichsleitung Vertrieb –
Berater im Gespräch über ausgedruckte Diagramme an einem Konferenztisch.
Fallstudie
Alixio Group Schweiz AG
HR-Beratung · Assessment & Reports · bis 2025 · Betrieb laufend

Ein Vue-Frontend, ein NestJS-Dienst, der Reports rendert — bis zum eingebetteten Diagramm.

Frontend auf AWS Amplify mit GraphQL-Backend, dazu ein eigenständiger NestJS-Dienst, der mehrseitige PDF-Reports mit serverseitig gerenderten Diagrammen erzeugt. Nach dem Verkauf an Alixio betreuen wir den laufenden Betrieb weiter.

Häufige Fragen

Was uns am häufigsten gefragt wird.

Schreiben Sie uns direkt – wir antworten persönlich, nicht aus dem Vorlagenkatalog.

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  • Nein. Wir schreiben es gemeinsam, meist als lebendes Dokument, das mit dem Prototyp wächst. Klassische Achtzigseiter sind nach vier Wochen ohnehin überholt – und nach acht nicht mehr lesbar.

Zwei Tage Shadowing – keine Folien, keine Kosten. Sie sehen uns bei der Arbeit, wir sehen Sie. Shadowing. 30 Minuten, ohne Pitch, ohne Folien.